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Illegales Herunterladen

Für eine erste Abmahnung wegen illegalen Herunterladens von Bildern oder Musik aus dem Internet dürfen Anwälte künftig in der Regel höchstens knapp 148 Euro berechnen. Bisher sind es teils mehrere hundert Euro.

Heise Online — Gesetzespaket gegen Verbraucher-Abzocke in Kraft

Da hier Material der „DPA“ verbaut wurde, gehe ich davon aus, dass der folgende Hinweis vor allem dieser stinkenden Quelle geschuldet ist.

Kurzer, pedantischer, aber durchaus wichtiger Hinweis

Es gibt im Rechtsraum der BRD kein „illegales Herunterladen“. Punkt.

Illegal ist das Verbreiten urheberrechtlich geschützter Werke. Ebenfalls illegal ist die Beschaffung aus offensichtlich illegalen Quellen, wobei das Wort „offensichtlich“ im Zweifelsfall von einem Richter ausgelegt würde und ein Download selbstverständlich auch eine Form der „Beschaffung“ sein kann.

Beides sind Formulierungen, die den meisten Menschen klar machen, um was es geht — während das hier agenturzentral-journalistisch verwendete FUD-Wort¹ vom „illegalen Herunterladen“ ohne weitere Erläuterung der Rechtslage eher dazu geeignet ist, Unklarheit auszubreiten, weil nicht deutlich wird, was damit gemeint sein könnte und woran ein „legaler“ von einem „illegalen“ Download unterschieden werden kann.

Ich halte diese Sprachwahl übrigens für vorsätzlich manipulativ. Sie tut vom Klang der Worte her objektiv und gibt durch das eingedeutschte Wort „Herunterladen“ den Eindruck von Verständlichkeit, ist aber in Wirklichkeit verdummend und ermöglicht dem Lesenden deshalb nicht, verantwortlich zu handeln — wozu übrigens auch die informierte Entscheidung zum illegalen Handeln gehören kann, wie jeder Autofahrer weiß, der schon einmal „apokryph“ geparkt hat oder schneller als erlaubt gefahren ist. An die Stelle von Aufklärung und Wissen tritt eine diffuse Ängstlichkeit vor kostenbehafteten Rechtsrisiken bei der Nutzung des Internet. Als ich beim Lesen über diese Bezeichnung gestolpert bin, habe ich sofort nach unten gescrollt, weil Heise derartige Formulierungen vermeidet (es wäre eher von „Urheberrechtsverletzungen“ die Rede); und als ich den Hinweis „mit Material der dpa“ las, ist mir die mutmaßliche Quelle dieser speziellen Formulierung deutlich geworden.

Und was ist mit den Filesharing-Abmahnungen, über die immer wieder einmal berichtet wird?

Praktisch alle Filesharing-Abmahnungen beziehen sich darauf, dass ein Werk, wenn es über ein Protokoll wie BitTorrent heruntergeladen wird, während des Downloads und eine Zeitlang danach wiederum für den Download durch andere angeboten, also „verbreitet“, wird — was übrigens der Sinn von dezentralen Filesharing ist. Diese Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke ist zweifelsfrei illegal, ohne dass sich ein Richter noch darum befleißigen müsste, herauszufinden, ob die Quelle eines Downloads „offensichtlich illegal“ im Sinne eines nicht lizenzierten Angebotes ist, so dass der Abmahnende auf der sicheren Seite steht, wenn seine Ansprüche gerichtlich überprüft werden sollten.

¹FUD: Fear, Uncertainty and Doubt


Web, Dein neuer Name sei Yahoo!

Scan einer DPA-Meldung mit dem hervorgehobenen Text: Yahoo betreibt bereits unter anderem Google und Facebook

DPA-Qualitätsjournalismus. Ohne Worte. | Quelle des Scans


Streaming: Kein Herunterladen mehr

Allerdings ist inzwischen immer mehr das Streaming auf dem Vormarsch, bei dem die Musik nicht mehr heruntergeladen, sondern direkt aus dem Internet abgespielt wird. Dabei gibt es zum einen Abo-Dienste wie Spotify oder Rdio, bei denen für eine Monatsgebühr uneingeschränkt Musik gehört werden kann

Die Welt — Rechteverhandlungen: Musik-Konzerne bremsen Apples Internet-Radio
Teile dieser Meldung stammen von der DPA

Kommentar

Werter Herr Qualitätsjournalist,

Es ist Bullshit!ich möchte ihnen eine einfache Frage zu ihrem Artikel stellen: Wenn die Musik nicht mehr von irgendwo aus dem Internet heruntergeladen und so zum Abspieler transportiert wird, wie kommt sie dann zum Abspieler und schließlich an die Ohren des Zuhörers? Schwebt sie auf moduliertem Feenstaub, oder handelt es sich etwa um die erste technische Anwendung von Psi-Effekten?

Sie müssen zugestehen, Herr Qualitätsjournalist, dass die beiden von mir schnell benannten „Alternativen“ zum Herunterladen höchst lächerlich sind. Und wenn sie jetzt nur drei Minuten darüber nachdenkten, müssten sie zugestehen, dass das auch für jede andere Möglichkeit gilt, wie die Daten ohne eine Datenübertragung von einem Server zu einem Abspieler gelangen könnten; eine Datenübertragung, die man allgemein als „Download“ oder auch „Herunterladen“ bezeichnet. Es ist nämlich technisch genau der gleiche Vorgang. Ein laufender Serverprozess auf einem anderen Computer im Internet bekommt über ein Protokoll die Aufforderung, Daten zu senden, und er sendet Daten zurück.

Das sollten sie als jemand, der für das Ressort „Digital“ bei einer überregionalen Zeitung schreibt, schon verstehen, Herr Qualitätsjournalist. Und da ich sie nicht als völlig inkompetent und dumm bezeichnen will, Herr Qualitätsjournalist, gehe ich davon aus, dass sie das im Prinzip auch verstehen.

Allerdings scheint es nicht ihre Aufgabe bei einem qualitätsjournalistischen Produkt aus dem Hause Axel Springer zu sein, Herr Qualitätsjournalist, dass sie ihre Leser, die dort Artikel im Ressort „Digital“ lesen, dazu befähigen sollen, ihrerseits technisches Verständnis und auf dieser Grundlage im Idealfall verantwortliches, kluges Handeln zu entwickeln. Denn sie werden ja für die Erfüllung ihrer Aufgabe bezahlt, Herr Qualitätsjournalist, nicht für irgendeine Vermittlung von Kompetenz.

Es gibt nämlich sehr wohl einen Unterschied zwischen dem, was einige Werber — also Leute, die genau wie sie, Herr Qualitätsjournalist, für das psychologisch wirksame Lügen und Verdummen von Menschen bezahlt werden — „Streaming“ nennen und dem, was Menschen bislang als gewöhnlichen Download-Vorgang kennen. Stellt man diese beiden Vorgänge des Herunterladens gegenüber, so zeigt sich dabei, dass es sich beim so genannten „Streaming“ um einen Versuch handelt, technische Möglichkeiten zu behindern, Nutzer eines Angebotes über ihren Musikkonsum (und Videokonsum) zu verdaten und zu überwachen und ihrem Dasein eine technisch nicht erforderliche, also künstlich geschaffene Abhängigkeit von einem gewinnorientierten Anbieter hinzuzufügen, der damit sein Geschäftchen machen will.

Beim Download-Vorgang können Menschen nämlich die heruntergeladenen Daten im Dateisystem an einer selbstgewählten Stelle ablegen, sie können die Daten auf beliebige Geräte übertragen, sie können die Daten mit beliebiger Software abspielen, sie können von den Daten beliebig viele Kopien anfertigen. Kurz gesagt: Menschen kommen beim Herunterladen digitaler Güter in den Genuss sämtlicher Vorteile der Digitaltechnik und der Kopierinfrastruktur vernetzter Rechner. Das digitale Gut geht in ihre Verfügungsgewalt über, durchaus ähnlich zu einer gekauften Zeitung. Heruntergeladene Musik kann zum Beispiel beliebig oft angehört werden, ohne dass irgendein Anbieter über diese Nutzung informiert wird.

Beim so genannten „Streaming“ handelt es sich natürlich auch um einen Download-Vorgang, doch wird dem Menschen dafür eine technisch eingeschränkte Software zur Verfügung gestellt, die ein Speichern an einer vom Menschen frei gewählten Stelle im Dateisystem nicht ermöglicht. Die Nutzung mit frei gewählter Software wird unterdrückt. Stattdessen wird eine für den Genuss von Musik weder sachlich noch technisch erforderliche Bindung an einen kommerziellen Anbieter vorgenommen, der im Laufe der Zeit vollständige Informationen über den gesamten Musikgeschmack des Menschen, seine Konsumzeiten und im Falle eines Smartphones sogar über die Aufenthaltsorte des Menschen sammeln kann, an denen Musik gehört wird.

Der Unterschied besteht also nicht darin, dass nichts heruntergeladen wird, sondern darin, dass der zahlende Nutzer eines Streaming-Dienstes seine mit einem selbstbestimmten Herunterladen verbundenen technischen Freiheiten verliert und dafür zum Objekt der Datensammelei eines gewinnorientierten Unternehmens wird.

Genau diese Tatsache, Herr Qualitätsjournalist, erwähnen sie nicht, und als sie sich beim Schreiben ihres Artikels vor dem Problem gestellt sahen, kurz zu erwähnen, was beim so genannten „Streaming“ jetzt anders, neu und besser ist, haben sie sich dieses Problemes mit einer gnadenlos dummen Formulierung entledigt, damit zumindest die technisch analphabetischen Leser kein Bewusstsein entwickeln können, das zu vernünftigen Entscheidungen führen kann.

Vollends lächerlich wird ihre Idee der „Datenübertragung, ohne dass eine Datenübertragung stattfindet“ übrigens, Herr Qualitätsjournalist, wenn man sie mit dem deftigst duftenden Bullshitwort der Werber aus dem letzten Jahr kombiniert: Dem „Offline-Streaming“, das von qualitätsjournalistischen Idioten ihres Schlages nach Vorlage von den Bitkomikern in die vom Unsinn müden Hirn befördert wurde.

Danke, dass sie mit ihren hoffentlich gut bezahlten Schreibtischtätigkeiten jedem aufmerksamen Leser klar machen, welche Aufgaben der „Content“ im Qualitätsjournalismus — neben der Aufgabe als Köder, der zur Reklame locken soll — noch hat. Diese Klarheit bewahrt vor der Illusion, dass man sich aus qualitätsjournalistischen Produkten informieren kann. Denn die Annahme, dass in Bereichen, in denen ich mich zufällig weniger gut auskenne, nicht manipulativ und die Tatsachen verdrehend berichtet wird, wäre doch ein bisschen dumm.

Ihr kopfschüttelnder Mitleser.


Soziale Netzwerke vergreisen

Die Nutzer von Sozialen Netzwerken werden laut einer aktuellen Berechnung immer älter.

Auf Facebook liege das sogenannte Medianalter der Nutzer bereits bei 38,7 Jahren, ergab eine Erhebung der Marktforschungsfirma ComScore im Auftrag des Magazins „Focus“. Im Jahr zuvor lag der Wert bei 38,1 Jahren.

DPA-Meldung, zitiert nach Focus Online — Internet: „Focus“: Soziale Netzwerke „vergreisen“

Kommentar

Zunächst einmal eine Erläuterung für die Menschen, die nicht wissen, was ein Median ist. Es handelt sich nicht um den sonst in solchen Zahlenspielen sehr populären Durchschnittswert. Der Median wird ermittelt, indem alle Werte sortiert werden und der Wert aus der Mitte genommen wird¹. Dieser kann je nach Verteilung der Werte mehr oder weniger stark vom vertrauteren Mittelwert abweichen. Warum hier eine Entwicklung mit dem eher unüblichen Median anstelle des allgemein vertrauten (und nicht erwähnten) Mittelwertes „belegt“ wird, bleibt das Geheimnis der Qualitätsjournalisten, die dieses Zahlenspiel als „Beleg“ für eine „Vergreisung“ [!] heranziehen.

Vor einem Jahr lag der Median also bei 38,1 Jahren, und jetzt, wo alle Leute, die vor einem Jahr in die Betrachtung einflossen, ein ganzes Jahr älter geworden sind, liegt dieser Median nicht etwa bei 39,1 Jahren (oder gar noch höher), sondern bei 38,7 Jahren. Und das soll eine „Vergreisung“ sein, obwohl in der Zahl, die das „belegen“ soll, der direkte Beweis dafür steckt, dass eine bedeutende Menge jüngerer Nutzer hinzugekommen sein muss, während die Noch-Mitglieder ganz normal biologisch altern? Faszinierend!

Nun, werte berufsmäßige Lügner beim Focus, wenn ich das sehe, bekomme ich eine Ahnung, warum ihr einen für die meisten Menschen schwer interpretierbaren Wert wie den Median herausgepickt habt, um alles andere (zum Beispiel den Durchschnitt, die Standardabweichung und die Größe der Stichprobe) zu verschweigen und damit eine Überprüfung der Datenbasis eurer Behauptungen völlig unmöglich zu machen. Fakten sind euch nämlich egal. Vermutlich wäre der Mittelwert noch ungeeigneter gewesen, um das zu transportieren, was die Wirklichkeit nicht hergibt: Eine Lügenmeldung, dass das Zeitalter der so genannten „sozialen“ Netzwerke zu Ende geht. Eure Meldung ist Propaganda, geschrieben nur, um eine psychologische Wirkung zu entfalten. Dabei stört es euch nicht, dass der kleine Faktenkrümel, den ihr dazu heranzieht, dieser Propaganda direkt widerspricht. Denn eure Leser haltet ihr für dumm, und ihr werdet alles dafür tun, dass sie dumm bleiben — und ansonsten könnt ihr fest auf den allgemeinen wissenschaftlichen und mathematischen Analphabetismus bauen, den Schule und Presse seit Jahrzehnten sicherstellen.

Die einzigen, die in der BRD vergreist, rückwärtsgewandt und auf dem absteigenden Ast sind, sind die Vertreter des Presseverlagswesens. Das bemerkt man allerdings nicht an irgendwelchen Bullshit-Zahlen, sondern an ihrem Vorgehen, ihrer Propaganda und ihrer verzweifelten politischen Einflussnahme in der Lobby des Reichstages, um das Internet in der BRD zu erwürgen. Koste es, was es wolle.

¹Technische Anmerkung: Eine Sortierung ist zur Ermittlung des Medians nicht erforderlich, es ist vollkommen hinreichend, (zum Beispiel) das Partitionierungsverfahren des Quicksort-Algorithmus geeignet anzuwenden. Der Rechenaufwand ist dabei deutlich kleiner als beim Sortieren, er liegt nicht bei n * log(n), sondern bei log(n).


SMS und Twitter: Die Sprache stirbt!

Twitter und SMS gefährden nach Meinung des Rechtschreibrats-Vorsitzenden Hans Zehetmair das deutsche Sprachgut. „Die deutsche Sprache wird immer weniger gepflegt“, beklagte Zehetmair in einem dpa-Gespräch. […]

Der Sprachverfall betreffe vor allem die junge Generation. Das Vokabular der Jugendlichen sei via SMS und Twitter generell sehr simpel, die Rechtschreibung fehlerhaft. „Alles ist super, top, geil, aber nicht mehr authentisch“, kritisierte Zehetmair. „Ich will die moderne Technik nicht verurteilen, aber die Jugend darf sich von der schwindelerregenden Entwicklung nicht vereinnahmen lassen.“ […] sagte der ehemalige bayerische Kultusminister: „Einer SMS mangelt es an Gefühl und Herzlichkeit.“ […]

Tablets, Twitter und WhatsApp sollten Kinder daher erst benutzen, wenn sie schon gefestigte Deutsch-Kenntnisse hätten – unter 14 Jahren sind diese Kommunikationsmittel nach Ansicht Zehetmairs entbehrlich. „Wenn man stundenlang vor dem iPad sitzt, färbt das eben ab.“

Sprache dürfe kein „dürres Gerippe“ sein, sondern müsse „als Schmuckstück gebraucht werden, mit Adjektiven verziert“ […]

Kinder sollten wieder mehr Gedichte lernen und Bücher lesen, um die Schönheit der Sprache zu erleben, forderte Zehetmair, der auch Vorsitzender der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung in München ist

Rechtschreibrat-Chef: Twitter und SMS schaden der Sprache

Satirischer Kommentar

Die Gespräche von Kindern auf dem Spielpaltz gefährden nach Meinung des Rechtschreibrats-Hansels-Zettelmeier der deutschen Sprache windungsreichen Formenreichtum in den Anordnungsmöglichkeiten des Wortmateriales zu gestelzten, papierhaften Mittelungen. Die deutsche Sprache, so der mahnende Zettelmeier, erfahre ein bedauernswert geringes Maß an Pflege bei ihrer Verwendung durch sprechende Menschen, insbesondere Kinder.

Der Sprache beklagenswerter Verfall betreffe vor allem den Gebrauch der Sprache durch die heranwachsende Generation. Der Wortschatz der miteinander sprechenden Jugendlichen sei im Allgemeinen sehr vereinfacht und bruchstückhaft, agrammatisch und von falschen Schreibungen geprägt. „Alles ist super, top, geil, aber es ist nicht mehr so authentisch, als spräche einer im bleischweren Essaystile wie auf vierzehn Seiten Papiers über seine Betrachtungen beim Anblick einer fallenden Schneeflocke und breitete diese vor einem geduldigen und selbst schweigenden Zuhörer aus“, kritisierte der Zettelmeier. „Ich will den Sprachgebrauch auf Spielplätzen nicht verurteilen, aber die Jugend darf sich von der schwindelerregenden Entwicklung meiner Buchsprache zu einem Mittel des unumschwiffenen menschlichen Austausches nicht vereinnahmen lassen“. Der ehemalige bayerische Kultusminister sagte ferner: „Der harschen Kindersprache mangelt es an Gefühl und Herzlichkeit“.

Deshalb sollen, so der Zettelmeier, Kinder erst dann miteinander reden, wenn sie schon gefestigte Kenntnisse im gesamten Formenreichtum der schriftdeutschen Sprache hätten — bis zum Alter von 14 Jahren sei es für Kinder vollständig entbehrlich, untereinander zu sprechen. Stattdessen sollten sie in stundenlangen Exerzitien mit Tinte und Feder auf Papier — oder besser noch: zur Erhöhung der Wertschätzung dieses Vorganges auf Pergament — schreiben, während ihnen alle anderen sprachlichen Mittel verboten werden sollten. „Wenn man stundenlang miteinander redet, färbt das eben ab“.

Kinder sollten wieder mehr Kirchenlieder auswendig lernen und Bücher lesen, um die Schönheit der Sprache zu erfahren, forderte der Zettelmeier, der auch Vorsitzender der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung in München ist.

Ach übrigens, Herr Zehetmair: GAFL! Ach, wollen sie nicht, weil sie ihren gut alimentierten Platz im Betrieb der BRD-Lach- und Sachpolitik einem richtigen Leben vorziehen? Na, dann eben ab ins Aquarium!

Nachtrag, 22. Dezember, 14:55 Uhr: Heise online — Sprachforscher rügen Zehetmairs Twitter-Schelte

Nachtrag Zwei, 22. Dezember, 15:55 Uhr: Sprachlog — Sprachbrocken 51/2012, und dort unbedingt den abschließend verlinkten Text lesen, der sich mit dem blinden Geschafel des ehemaligen bayerischen Kultusministers vor einem Jahr inhaltlich auseinandersetzt.