Sie reden vom Netz wie Blinde vom Licht

Hans-Peter Uhl: Five minutes of shame

Dr. Hans-Peter Uhl (CSU) spricht anlässlich der Aktuellen Stunde am 19. Oktober — Thema war die staatlich erstellte Schadsoftware, 0zapftis, Staatstrojaner oder Bundestrojaner genannt — fünf Minuten lang markant duftenden Bullshit vor dem Deutschen Bundestag und macht Kabarettisten arbeitslos | YouTube-Direktlink

Wer weiß, wo es geeignete Software dafür gibt: Bitte auch das Video bei YouTube runterladen, denn dort verschwinden solche Inhalte immer wieder einmal…

Nachtrag

Besonders interessant an den verbalen Entgleisungen des Innenexperten der Unionsfraktion ist, dass dabei auch für jeden Menschen deutlich geworden ist, dass die Protokolle des Stenografischen Dienstes des Deutschen Bundestages ohne jeden Wert für die Beurteilung der vorgebrachten „Argumente“ und der „Willensbildung“ im Plenarsaal sind. Angesichts der Tatsache, dass solche Dokumente für kommende Historiker Primärquellen sind, handelt es sich um einen Akt der systematischen Geschichtsfälschung durch den Deutschen Bundestag — der vermutlich gar nicht so selten ist, aber nur selten so eklatant auffällt wie im Falle des Herrn Uhl.

4 Antworten

  1. Weiss das Merkel schon, dass sie überhaupt nicht regiert: http://www.rentner-news.de/content/Hans-Peter-Uhl-schockiert-Angela-Merkel ?

    20. Oktober 2011 um 11:34

  2. Bio

    Er sagte nicht „kontrolliert“ sondern „geleitet“!

    Macht zwar kaum einen Unterschied, wollte es nur mal anmerken.

    Erstaunlich finde ich, dass dabei kein Empören der Anderen zu hören ist.

    20. Oktober 2011 um 14:00

    • Klar, gesagt hat er „geleitet“, das „kontrolliert“ kommt aber überdeutlich aus dem Kontext. Und „kontrolliert“ gefällt mir viel besser…

      So würde sich jetzt ein Politiker rauslawieren.

      Dass einem erst einen Tag später die ganzen Fehler auffallen 😉

      20. Oktober 2011 um 14:48

      • Bio

        Ja, der Kontext war ja imo „das Land ist nicht außer Kontrolle“ oder auch „Kontrollverlust“.

        Aber Du kennst das doch vom musizieren her, das mit den „frischen Ohren“ und den Fehlern. 😉

        20. Oktober 2011 um 15:57

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