Sie reden vom Netz wie Blinde vom Licht

Archiv für März, 2012

Eine Frage des Preises

Software, die anfällig ist für Angriffe, wurde meist preisgünstig produziert.

Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU), Bundesminister des Inneren auf dem Internet-Kongress des CDU-Wirtschaftsrats

Kurzkommentar

Ähm… mit Verlaub, Herr Minister! Ihr eigenes Ministerium hat 0zapftis nicht gerade preisgünstig produzieren lassen, und jeder Rechner, auf dem der “Bundestrojaner” lief, hat trotzdem so breite Einfallstore gehabt, dass ein ganzes Sonnensystem durchgepasst hätte. Ach, haben sie verdrängt? Na, das kann ich verstehen. Übrigens sind alle Leute, die wie sie bei den Blindfischen landen, zwar nicht besonders preisgünstig für die Gesellschaft, aber dafür in ihrem Charakter, ihrem Denken, ihren Herangehensweisen und ihrem Argumentieren ganz besonders billig.


Gewohnheitssache

Man hat sich schon fast an sie gewöhnt – das jüngste islamistische Video nehmen die deutschen Sicherheitsbehörden dennoch sehr ernst. Sie sehen eine wachsende Bedrohung in radikalen Einzeltätern, die das Internet für Propaganda nutzen.

An die Propagandavideos radikaler Islamisten hat man sich in Deutschland fast schon gewöhnt, das jüngste Machwerk des Deutsch-Marokkaners Yassin C. alias Abu Ibrahim nehmen die Sicherheitsbehörden dennoch sehr ernst.

Süddeutsche.de — Ja, wir sind Terroristen

Kurzkommentar

Genau, “in Deutschland” hat “man” sich daran gewöhnt, dass Mörderbanden ihre Propagandavideos im Internet verbreiten. “In Deutschland” schaut “man” sich diese Videos vermutlich auch jeden Tag an, um sich besser daran gewöhnen zu können und vielleicht auch noch ein bisschen roher und mordlustiger zu werden. Erstaunlich eigentlich, dass ich niemanden kenne, der das tut und sehr viele Menschen kenne, die von der Existenz solcher Agitationsformen gar nichts wissen. Das ist es wohl, was die SZ “Gewöhnung” nennt…

Das einzige, woran wir uns in Deutschland leider viel zu sehr gewöhnt haben — ja, so sehr, dass es den meisten Menschen gar nicht mehr auffällt — ist dieser permanente Unterton in den Produkten der Newsindustrie, wo immer es ums Internet geht; diese subtile, die Internetnutzer aber dennoch offen verachtende Propaganda.


Ist das Freiheit

Ist es Freiheit, einem demnächst an der Börse notierten Konzern Daten zu überlassen, die der dann in Milliardengewinne umsetzt?

Edmund Stoiber, Vorsitzender der CSU, über Facebook

An Stelle eines Kommentares eine Antwort

Ja, Herr Stoiber, dass man die Möglichkeit hat, so zu handeln, das ist ein Stück Freiheit. Das gleiche Stück Freiheit, dass einem auch die Möglichkeit gibt, bei Facebook nicht mitzumachen. Und nein, Herr Stoiber, die von ihnen in ihrer subgenialen Chiffre heraufbeschworene Freiheit wird nicht größer, wenn man den Menschen solche Freiheiten stückchenweise fortnimmt.


Besser als Musikpiraterie

Oh, Frau Claudia Frickel bei Focus Online scheint ein bisschen durcheinander zu sein und weiß deshalb gerade nicht mehr so genau, was der Unterschied zwischen einer geschalteten Anzeige und dem redaktionellen Teil ist, so dass solche Werbebeiträge entstehen:

Revolution des Internets startet morgen: Spotify: Plattform, die besser ist als Musikpiraterie

Nun, diese Verwechslung ist beim Focus so häufig geworden, dass wohl niemand mehr weiß, was wohin gehört. Ein gutes Mittel gegen die Adblocker ist das…

Für andere Menschen stellt sich indessen die Frage, worin jetzt die “Revolution” bestehen soll? Etwa darin, dass ein “Spotify”-Account fest an einen Facebook-Account gebunden wird, und dass sämtliche Angaben über gehörte Musik zentral bei Facebook zusammenfließen, um dort dauerhaft gespeichert zu werden…

[...] Unsere Idee war und ist: Die URL ist die neue MP3. Dann kam Facebook hinzu: Das Online-Netzwerk hat sich zur sozialen Infrastruktur im Netz entwickelt. Unsere Visionen passen gut zusammen – wir schaffen eine soziale Musikplattform, Facebook ist das soziale Internet. Deshalb arbeiten wir seit Herbst eng mit Facebook zusammen und haben eine bessere Integration umgesetzt. Wenn ein Freund bei Spotify ein Lied hört, sehe ich das auf Facebook, kann den Song anklicken und direkt hören

…und zu einem hervorragenden Profil eines Facebook-Nutzers zusammengesetzt zu werden. Denn der Musikgeschmack verrät wirklich viel über den Menschen.

Insofern ist das besser als die so genannte “Musikpiraterie” und vielleicht sogar eine “Revolution”, aber eben nicht gerade für die Nutzer. Eher schon für Werber und sonstige Datenschnüffler.


Web 2.0: Kommuniziert doch mit Marken

Hier entsteht ein deutlicher Wechsel von der Industriekultur, in denen Produkte entscheidend waren, hin zu einer Welt, in der das Vertrauen im Datenaustausch zwischen Privatpersonen und Unternehmen und ihren Marken eine entscheidende Rolle spielt [...] Die Menschen möchten das Gefühl haben, wenn ich mit dem Unternehmen oder der Marke interagiere, dann werde ich respektiert und meine Privatsphäre wird geachtet

Peter Wippermann, so genannter “Trendforscher” zum Thema “Der Kult des Sozialen – Warum Beziehungen die neue Währung sind”
Zitiert nach Sueddeutsche.de

Ganz kurz nur

Das “soziale” am so genannten social web liegt darin, dass Menschen mit Menschen kommunizieren. Dabei mögen viele Menschen übrigens das Gefühl, respektiert zu werden, vielen anderen hingegen ist der Datenschutz zurzeit noch gleichgültig. Und das “soziale” liegt nicht darin, dass Werber einen weiteren Kanal für die einseitige und extrem dumme “Kommunikationsform” der Reklame zur Verfügung haben. Diese wird weiterhin von einem erheblichen Anteil der Menschen als so störend empfunden, dass sie wenigstens ihre Internetnutzung von dieser schier allgegenwärtigen Pest der gegenwärtigen Zeit mit wirksamen Hilfsmitteln frei halten.

“Mit Marken kommunizieren” — von dem Kraut, was der Herr Wippermann geraucht hat, hätte ich jetzt auch gern etwas. :mrgreen:


Fast ohne Worte: Das frühere Leben

Die Chronik kommt. Nach und nach wird jedes Facebook-Profil umgestellt. Die neue Darstellung verführt, mehr Daten einzustellen und macht ältere Einträge leicht auffindbar. Nutzer sollten ihr früheres Leben rechtzeitig auf den neuesten Stand bringen.

Ob der freundliche Schreibtischtäter im Auftrag der DPA, der diese Zeilen geschrieben hat, wohl vor dem Abschicken keine Zeit oder Lust mehr hatte, einmal seinen tollen Text querzulesen, oder ob es ihm völlig egal ist, was für ein sinnentleertes Gestammel er da produziert: “Nutzer sollten ihr früheres Leben rechtzeitig auf den neuesten Stand bringen”…


Warnsysteme wie Ampeln

[Frage:] Immer wieder kommt es in diesen Tagen zu spektakulären Hackerangriffen, zum Teil werden sehr sensible Daten geklaut. Wie soll denn da Vertrauen entstehen?

Dieses Vertrauen müssen Unternehmen und Privatpersonen in der Tat erst aufbauen. Wir brauchen Warnsysteme, wie wir sie in der realen Welt aufgebaut haben, auch fürs Internet. Ich vergleiche das gerne mit einer Ampel. Die ist auch fast immer sicher, aber eben nicht immer. Deshalb passen die Leute im Straßenverkehr auf. Und das ist auch in der virtuellen Welt geboten.

Dieter Kempf: Vorstandsvorsitzender der DATEV eG und Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom)

Kurzkommentar

Ah ja, Herr Kempf, sie halten ein Verkehrszeichen wie eine Ampel wohl für ein “Warnsystem”, statt für ein Verkehrszeichen — und deshalb wollen sie Ampeln ins Internet stellen, damit es dort fast immer sicher ist. Weil man jetzt Verkehrszeichen ins Internet stellt, um “Sicherheit” herzustellen. Zumindest so lange, wie eventuelle Angreifer darauf achten, bei Grün zu gehen und bei Rot zu stehen. Und weil das denn doch nicht immer der Fall ist, passen die Leute eben trotzdem auf, aber haben mehr Vertrauen. In der “realen Welt” genau so wie in diesem Internet, das sie, Herr Kempf, als Gegensatz zur Realität sehen. Ich habe ihre mit dem Handelsblatt abgesprochenen Chiffren mehrere Male gelesen, aber egal, wie oft ich darin lese, will sich kein Sinn darin zeigen. Mir scheints, Herr Kempf, sie fühlen sich einsam und möchten unter die Blindfische — und diesen Wunsch gewähre ich ihnen gern.

Noch etwas ganz anderes

Ich finde es übrigens zum Kringeln herrlich, Herr Krämpf, wie sie im gleichen Interview mit dem Handelsblatt von “Vertrauen” in Bezug auf den sicherheitstechnischen Irrsinn namens “Cloud Computing” — dem diesjähigen Bullshit-Bingo-Thema der CeBIT — sprechen:

Vertrauen ist vor allem dann wichtig, wenn Unternehmen Daten und Anwendungen außer Haus geben, wie es beim Cloud Computing geschieht. Gerade kleinen und mittelgroßen Firmen fällt die Einschätzung schwer, ob sie den IT-Anbietern da vertrauen können. [...] Wir wollen noch transparenter darstellen, was wir tun. Die Kunden sollten sich dabei auch auf Zertifizierungen verlassen können, also eine Art IT-TÜV, wie er im Rahmen der Bundesstiftung Datenschutz geplant ist. Vertrauenswürdige Spezialisten können dabei überprüfen, ob die Anbieter ihre Versprechen einhalten, etwa was den Datenschutz angeht.

Meinen sie damit solche “Siegel”, wie man sie etwa für teures Geld beim TÜV kaufen kann, um seinen Kunden dann wiederum etwas gefühlte Sicherheit verkaufen zu können? So eins, wie es etwa libri.de gekauft hat, um dann aber wegen unentdeckter, grob fahrlässig schlechter Programmierung eine halbe Million Geschäftsvorfälle (mit Anschrift, Lieferadresse, Rechnungsbetrag und allem drum und dran) im Klartext ins Internet zu stellen? Ja, so richtig zum Download, dafür war nicht einmal ein Hack erforderlich! Wer sich im Netze treibt, muss da schon in Alzheim wohnen, um solches zu vergessen. SchülerVZ, das stolz ein TÜV-Prüfzeichen für Datensicherheit und Funktionalität bezahlte und in seine Seiten klebte, hat auch mal eben anderthalb Millionen Datensätze unzureichend geschützt und damit zugreifbar gemacht — und nicht einmal genug betrieblichen Prozess gehabt, um vorab auf einen Hinweis auf dieses Problem zu reagieren. Wozu auch betriebliche Prozesse, wenn man doch irgendwelche Bullshit-Prüfzeichen und Tinnef-Siegel kaufen kann, die viel werbewirksamer als das Streben nach größtmöglicher Sicherheit sind, dieser niemals endende Kampf gegen Windmühlenflügel.

Nein, wer sich auf Bullshit-Zertifizierungen verlässt, der ist verlassen. Das ist die eine Erkenntnis, die alle Menschen bekommen müssen — ergänzt um die Erkenntnis, dass die Größe eines Unternehmens oder sonstigen Anbieters nicht gerade mit Datensicherheit korrelliert ist, wie man zum Beispiel an…

…sehen kann. Was dieser allgemeine “Standard” der Sicherheit für einen Unternehmer bedeuten sollte, wenn er allen Ernstes darüber nachdenkt, geschäftskritische Daten in der “Cloud” — also auf Servern außerhalb seines eigenen Einflussbereiches — abzulegen, ergibt sich ganz von allein durch Benutzung der Schädelfüllmasse. Es gibt Daten, die nicht einmal ins Internet gehören! Und dazu kommt: Jede zusätzliche Komplexität in der Datenhaltung eröffnet weitere Gefahren für die Sicherheit der Daten, das gilt natürlich auch für den modernen, von Werbeschreiern aller Art so allmedial als beste Erfindung seit dem Rade vertetenen Hirnfurz des “Cloud Computing”.

Aber Herr Kempf, sie müssen ja das Bullshit-Thema der diesjährigen CeBIT vertreten, und da kommts auf Vernunft nicht so an, gelle?! Und wie sie sich dieser Aufgabe entledigt haben! Großartig! Nur eine Empfehlung für die Leistung der von ihnen vertretenen DATEV eG ist das weniger…


Lex Contentindustrie

Hört, hier spricht eure Regierungskoalition¹:

Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren, sollen künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnissen (wie Zeitungsartikel) im Internet ein Entgelt an die Verlage zahlen. Damit werden die Presseverlage an den Gewinnen gewerblicher Internet-Dienste beteiligt, die diese – mit der bisher unentgeltlichen – Nutzung der Verlagserzeugnisse erzielen.

Satirischer Kürzstkommentar

Du Papi, kriege ich auch so ein Sonderrecht, das mir zusätzliches Geld in die Kassen spült, wenn ich die Agenturmeldungen anderer Leute im Internet veröffentliche und gleichzeitig zu blöd dazu bin, eine robots.txt auf dem Server zu hinterlegen, so dass die von mir veröffentlichten Agenturmeldungen anderer Leute auch bei Google sichtbar werden? Am besten, Papi, lässt du die Internetanbieter bezahlen, die mir diese ganzen Leser bringen, die ich über meine eingeblendete Reklame noch einmal abkassiere? Ja? Machst Du?! Danke Papi, ist nett von dir, ich werde auch positiv über dich berichten! Aber was meinst du da jetzt mit Belgien?

Wer mehr Kommentar möchte: Einfach lesen, was Mario Sixtus am 29. Dezember 2010 schrieb, denn das stimmt immer noch.

¹Wenn die hier zitierte Quelle bei der DPA verschwinden sollte, gibt es Zitate nebst Bewertungen dieses Vorgangs auch beim Presseschauder, bei Kaffee bei mir, bei blablabla und bei Netzpolitik, ferner hier eine Kopie der von der DPA veröffentlichten Ergebnisse der Koalitionsrunde.


Der strenge deutsche Datenschutz…

Frankfurter Rundschau -- Internet-Wirtschaft: Profit kontra Datenschutz -- Die EU will die weltweite Internet-Wirtschaft regulieren. Die USA und Deutschland intervenieren. Der Bundesbeauftragte für Datenschutz fürchtet, die EU könnte die strengen deutschen Auflagen aufweichen.

Kurzkommentar (aber bitte den Link klicken und lesen)

Ähm, Herr Peter Schaar, was meinen sie denn bitte genau mit den strengen deutschen Auflagen zum Datenschutz?


Bundestag beschließt Gesetz gegen Internet-Kostenfallen

Bundestag beschließt Gesetz gegen Internet-Kostenfallen

Verbraucher erhalten einen besseren Schutz vor Kostenfallen im Internet.

Verbraucher erhalten einen besseren Schutz vor Kostenfallen im Internet. Mit breiter Mehrheit verabschiedete der Bundestag in Berlin ein Gesetz, laut dem Unternehmen bei Online-Bestellungen ihre Kunden fortan mit einem Warnbutton auf Kosten hinweisen müssen. Internetseiten müssen nun so gestaltet werden, dass Verbraucher mit einem Klick ausdrücklich bestätigten müssen, dass sie die Warnung vor den Kosten gesehen haben.

Stern.de: Bundestag beschließt Gesetz gegen Internet-Kostenfallen

Anstelle eines Kommentares

Anstelle eines Kommentares zu dieser Rechercheverweigerung und diesem Presseversagen des “Stern” verweise ich nur auf meinen offenen Brief an Bundesministerin Ilse Aigner vom 24. August letzten Jahres.

Eine kurze Zusammenfassung aber auch hier: Es handelt sich nicht — wie der “Stern” vermutlich aus einer Erklärung der Bundesregierung völlig unreflektiert und blindgläubig abschreibt — um einen besseren Schutz, sondern die Menschen sind den Machenschaften der organisierten Internet-Kriminalität in Deutschland noch schutzloser ausgeliefert.


Internet: So real wie Mittelerde

Wir Rechts- und Kulturpolitiker in unserer Fraktion setzen uns dabei für eine Stärkung des geistigen Eigentums auch im digitalen Zeitalter ein. Nach unserer Auffassung steht der Urheber im Mittelpunkt. Seine Rechte müssen wir – im Internet gleichsam wie in der realen Welt – schützen und bewahren.

Ansgar Heveling, CDU, Abgeordneter im Deutschen Bundestage

Kommentar

Ach, Herr Heveling, das Internet ist also kein Bestandteil der “realen Welt”, sondern irgendetwas parallel dazu Ablaufendes? So etwas sagen sie immer und immer und immer wieder. Nun, dass sie in ihrer bizarren geistigen Welt den Kontakt zur Wirklichkeit schon seit längerer Zeit verloren haben, habe ich schon vor einem Monat als sicher angenommen.

Wie es aber zum Beispiel dazu kommt, dass sehr reale Unternehmen sehr reale Gewinne mit diesem Internet machen, gehört gewiss zu den Dingen, die ihnen völlig rätselhaft erscheinen müssen. Und uns Menschen, die wir an einem Bestandteil der Welt teilhaben, dem sie jede Realität absprechen, erscheint es übrigens völlig rätselhaft, warum sie diesem irrealen Internetdingens, das doch gar nicht real ist, eigentlich mehr Aufmerksamkeit widmen als… sagen wir einmal… den gleichfalls irrealen Erzählungen in irgendwelchen Groschenroman-Heftchen.

Ach, weil sie eine fixe Idee haben? Weil sie das Internet zerstören wollen, und eventuellen Schuldgefühlen schon im Vorfeld mit diesem Überich-Trick begegnen, dem zu Zerstörenden seine Existenz abzusprechen. Zur “moralischen” Sicherheit ergänzt um das Postulat der zerstörerischen Schädlichkeit dieses Nicht-Existierenden — eine hervorragende Projektion der eigenen Schlechtigkeit auf etwas Externes. Nun gut, das erklärt vieles. Ich kann ihnen da nur professionelle Hilfe empfehlen. Denn die brauchen sie. Dringend.


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